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:debutJulia Giebel, Kristina Vahrenkamp, Nadine Balbeisi, Jenny Haecker, Katrin
Burghardt, Susanne Simenec · Sopran, Silvia Oelschläger, Cornelia
Orendi, · Mezzosopran, Karen Schulze Koops · Flöte,
Thorid Brandt · Cello, Anna Kirichenko · Klavier, Jan Ehnes
· Klavier Hörbeispiele |
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| Zu diesem Titel: Mit :debut eröffnet die Musikhochschule Köln eine CD-Reihe, mit der junge hochtalentierte Sängerinnen anspruchsvolle Programme interpretieren. So finden sich in dieser Einspielung ausschließlich Vokalwerke von Komponistinnen des 19. und 20. Jahrhunderts, hochinteressante Lieder und Duette, die hiermit z.T. in Ersteinspielungen vorliegen. Und den jungen neuen Stimmen wird man gewiss nach und nach an den Opernhäusern und in den Konzertsälen dieser Welt begegnen. |
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| Hörbeispiele (Windows
Media): Viardot, Havanaise - Telfer, Winter Galaxy - Capuis, L'anima Mia E Di Silenzio |
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| Rezensionen: ... ausschließlich Lieder von Komponistinnen zu hören, darunter bekannte Musikerinnen wie Fanny Hensel, Clara Schumann oder Lili Boulanger, deren Werke mittlerweile zumindest ein kleines Publikum gefunden haben. Doch auch Stücke wie Clara Schumanns „Sechs Lieder aus Jucunde" – ausdrucksstark vorgetragen von Julia Giebel – sind bislang weniger bekannt. Alle Lieder stammen aus dem 19. und 20. Jahrhundert und bieten einen spannenden Einblick in das kompositorische Werk von Komponistinnen, die unüberhörbar von ihrer jeweiligen Zeit und Herkunft geprägt wurden. So sind in der Musik von Lily Boulanger Anklänge des französischen Impressionismus zu vernehmen, und die „Japanischen Lieder" der Grete von Zieritz spiegeln die damalige Begeisterung für ostasiatische Klänge wider. Hochinteressant auch die an Rossini anklingenden Lieder der Italienerin Marietta Brambilla oder der Britin Rebecca Clarke, die eine Affinität für den Poeten William Butler Yeats aufweist und deren Lieder den Einfluss ihres Zeitgenossen Vaughan Williams erkennen lassen. Die Studentinnen nehmen sich insgesamt dreizehn Komponistinnen an – und so unterschiedlich die Kompositionen, so enorm ist auch die Bandbreite an Stimmpotential, die dem Hörer hier entgegenschlägt. Ob nun der zarte, wendige Sopran von Susanne Simenec oder der voluminöse Mezzo der Cornelia Orendi, die Sängerinnen – allesamt Soprane bzw. Mezzosoprane – vereint eine Leichtigkeit in den Höhen, und sie überzeugen mit angenehmer Klarheit im Gesang. Ihre Begleiter kennzeichnen sich durch erfreulich unaufdringliches Spiel, das den Sängerinnen genügend Raum zur Entfaltung ermöglicht. ... Es ist dramatisch, dass diese Stücke teils unveröffentlicht sind und so gut wie noch nie aufgeführt wurden. Erfreulich also umso mehr, dass sich die Klasse von Schlick dieser wichtigen Aufgabe angenommen hat und mit Hilfe des Gleichstellungsprogramms die Produktion dieser CD realisieren konnte. Eine tolle Idee, die hoffentlich Zukunft haben wird, damit der Hörer sich nicht nur mit diesem einen Vorgeschmack begnügen muss. (Michaela Großmann in fermate Heft 21/3 2002) |
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| Werke: Marietta Brambilla (1807 – 1875) : La Capanna (Duett), Salve o sterile pianura Pauline Viardot (1821 – 1910) : Havanaise Cécile Chaminade (1857 – 1944) : Madrigal, Les rêves Liza Lehmann (1862 – 1918): The Cuckoo, If no one ever marries me, The swing Nancy Telfer: “To dream again” Zyklus für Sopran, Flöte und Klavier (Winter galaxy, Late november, The arrow and the song, Caliban‘s dream) Matilde Capuis (*1913): Zyklus für Sopran, Violoncello und Klavier (L‘anima mia è di silenzio, Voce, L‘Eco ) Fanny Hensel (1805 – 1847): Duette für zwei Frauenstimmen und Klavier (Wiederkehrt ein lichter Maie, Winter, was hat dir getan, Zeigt mir den Weg ) Josephine Lang (1815 – 1880): Den Abschied schnell genommen Luise Adolpha le Beau (1850 – 1927): Frühlingsnacht Clara Schumann (1819 – 1896): Der Abendstern, Was weinst Du Blümlein Lili Boulanger (1893 – 1918) : Vous m‘avez regardez, Nous nous aimerons tous Grete von Zieritz (1899 – 2001): Komm einmal noch, Erinnerung, Rückblick, Fern von Dir Rebecca Clarke (1886 – 1979): Shy one, The cloths of heaven, Infant joy |
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